Jan. 10, 2015

Opening
You haven't lost the key to the city

YOU HAVEN'T LOST THE KEY TO THE CITY


Sa, 10.01.2015
Naunynstrasse 53
10999 Berlin 



Jeffrey Asan
Sabrina Basten
Thilo Droste
Marten Frerichs
Louise Gibson
Hannah Hallermann
Rasmus Hungnes
Hubert W. Jäger
Kveta Kazmukova
Isabel Kerkermeier
Gabriel Johann Kvendseth
Thomas Schubert


Curated by Heiko Pfreundt


"In the streets of Berlin Walter Benjamin is befallen
by the memories of his childhood. The past, the
childhood returns in images. He remembers how the city
allied with him - a child who didn't want to find the way to
the synagogue and he, at the same time willingly and
unwillingly, got lost in the streets of Berlin he knew so
well."(1)

The first exhibition of the new year is dedicated to
completely concidental objects and their surfaces the
invited artists came across during their way to the
venue. Maybe it is important to annnounce that the
here gathered objects are not meant as a conservation
of art works.
In fact the focus is on the seduction of the objects "with
their silence, their immobility and their secrets" (Jean
Baudrillard) and the random encounter with them shows
nothing more than pure curiosity and a certain
indifference that directs the gaze towards beauty.

(1) taken from Sylvia Stöbe "The flaneur and the
architecture of the city"


//

"In den Straßen von Berlin befällt Walter Benjamin die
Erinnerung an seine Kindheit. Die Vergangenheit, die
Kindheit kehren in Bildern zurück. Er erinnert sich wie
sich die Stadt mit ihm verbündete als er als Kind den
Weg zur Synagoge nicht finden wollte und er sich
absichtlich und zugleich unabsichtlich in den ihm doch
so bekannten Straßen von Berlin verirrte."(1)

Die erste Ausstellung im neuen Jahr widmet sich
vollkommen zufälligen Objekten und Ihren Oberflächen,
welchen die eingeladenen KünstlerInnen auf dem Weg
zur Ausstellung begegnet sind.
Vielleicht ist es wichtig im Vornherein festzustellen, das
es sich bei den in der Ausstellung
zusammengetragenen Objekten nicht um die
Konservierung künstlerischer Arbeiten im eigentlichen
Sinne handelt. Vielmehr rückt die Verführung der
Objekte "in ihrer Stille, ihrer Bewegungslosigkeit und
ihren Geheimnissen" (Jean Baudrillard) in den
Vordergrund und die zufällige Begegnung mit ihnen
zeigt nichts weiter als reine Neugier und eine
Interesselosigkeit, mit der der Blick auf das Schöne
gerichtet ist.


Kreuzberg Pavillon
Naunynstr. 53
10999 Berlin


(1)Aus Sylvia Stöbe "Der Flaneur und die Architektur der
Großstadt"

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